Augen habe ich ein Paar, und klar verstehe nicht
Ich verbrenne sie und brauche keine Brille mehr
Die Finger lesen mir gefühlte Lieben ohne Licht
Schwierig schreibe ich, und sehe nicht die Fehler
Mit Ohren ja bin ich geboren, richtig aber höre nicht
Ich beschneide beide, wirklich wie der wilde Maler
Barfuß streune ich herum und ab mit voller Vorsicht
Kurz im Körper schallen diese scheuen Leiden lauter
Na, wofür die Nase? Rauch und Regen riecht sie nicht
Diese breche ich, den Sphingen ähnlich, niemals älter
Parfüms und Atmung sollte ich vergessen, aus Verzicht
Beschaulich aber atme ich durch Schiwa, Yoga Meister
Und dann die Zunge, Salz und Salsa schmeckt sie nicht
Papillen müssen abgeschliffen werden, doch mit Pfeffer
Ohne Zucker, am Zahn der Zeit, die Zukunft da verlischt
Der Bauch ist leblos satt, im Herzen herrscht ein Hunger
In Haut gehüllt, fühle ich darunter dieses Dasein nicht
Nötig ist sie nicht, also wäre ich gelegen nackt am Meer
Weiter wandre ich, wo ein Weda zu den Welten spricht,
Frei in Wellen dank der Kämpfe gegen Kopf und Körper
ॐ नमः शिवाय