Ich hätte fast geweint, und dachte, besser wäre es zu schreiben, etwas noch
Sofort ergreife ich ein Blatt und einen Stift und setze mich im Raum allein
Ich wollte letzte Woche fremde Wörter aus Venedig wählen, wonnig doch?
Warum, ich weiß es nicht, egal, sie waren wirklich wieder nur für dich vom Main
Es wird gesagt, die Liebe solle von der Sächsin selten süß gesungen sein
Wahrscheinlich wurde dieser Wahnsinn oft beworben, aber nichts daran ist wahr
Die Leute liegen falsch, sie haben deine Stimme nicht gefühlt, so flott und fein
Musik des Mädchens, dessen Lieder ich im Römer hören möchte, hoch und klar
Deswegen durfte ich, bedeutsam, deutsche Zeilen dichten, leider nur ein paar
Im kleinen Kreuzreim klängen sie vielleicht ein wenig schön, als wären sie umarmt
Verwundert wirst du nicht, den Brief gewohnt, der leidet, lang und langsam wie die Saar
Der erste Zettel bat darum, die Liebe deiner würde von dem armen Kerl erbarmt
Und häufig hoffe ich, dass du dem Herzen hilfen kannst, von deinem abgeschirmt
Ich wünschte wohl, dass wir zusammen wöhnten, irgendwo, versteckt im schwarzen Wald
Du warst so weise, du alleine wusstest schon, wir würden weiter abgehärmt
Es gibt jedoch das neue Gedicht, genau für dich geschrieben, jedes Jahr, bis bald