Steh’n wir still mit selbst
Halten wir einander fest
Unterleib gegen Unterleib
Ebbe und Flut, auf und ab
Nun dein Atem durch Nippel und Nabel
Stimmt mich bis zum schamlosen Hügel
Leiser, lieber länger, fast so langsamer lass
Deinen Bauch zurück, zum späteren Spaß
Lassen wir nicht die heiße Haut einatmen
Sondern ja nur durch einander zusammen
Feuchtere als Feuermeer, meines und deines
Warme wie der Schweiß des wohligen Weines
Die Hände hinunter die Hemden über den Hosen
Darunter halt die Haut, sie riecht nach den Rosen
Berühren wir am leichtesten die Ränder der Lippen
Lecker und lieblich lächeln die Libellen aus deinen
Doch klammern deine kleinsten Kurven sich an meine
Sie küssen und kitzeln die Schnute und Stirn wie Sterne
Der Zeigefinger versucht das Gesicht von dir zu zeichnen
Weil wir aus frohen Gedächtnissen ein Gedicht schreiben