Alyosha & Zosima

Personal poetry in different languages.

❛In principio erat Verbum.❜ A.I. Free

Oktoberfest

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Pulli,
Vor allem,
Dünnen, leichten,
Danach diesen duften
Schönsten schwerelosen Schal
Ziehe ich ja so gern an damals.
Die Tür lässt mich sie öffnen
Trotz ihrer Angst vor der Welt
Und der Winde darein.
Der Herbst zuerst
Das Herz feuert.
Sofort aber zittert
Die Haut, blaue wie das Blut.
Kalt und kühl geküsst
Aber will auch der Schal
Sich mir um den Hals
Herein aufwickeln.
Tatsächlich,
Je frostiger der Luftzug,
Desto froher der Atemzug.
Nur am frühen kühlen Morgen
Kann der Atem des Lebens
In einer beschlagenen Zuckerwatte
Gesehen werden.
So lasse ich gern
Solche süßen Seewinde
Mir in die Haut kuscheln.
Häufig auch gehe ich aus
Bei bedecktem Himmel.
Oft wird gehört,
Scheinbar schwarz
Gräulich und dunkel
Soll dieser Himmel
Oben immer eben bleiben.
Dem höre ich nicht zu,
Denn mein Herz daraus
Bald aus allen Wolken fällt.
Hör mal zu!
Die freisten Lachmöwen
Über dem traurigen Boden,
Die frohsten Spaßvögel
In diesem grausten Himmel.
Wie sie
Will ich niemals
Mit beiden Beinen
Fest auf dieser Erde stehen.
Unter die eiligen Füße und Erwartung,
Haben sich viele Kiese schon gesammelt,
Wie Schildkröten aus warmen Seen,
Um mir eine Startbahn zu erfinden.
Da sie aber älter scheinen
Als die Geduld der Schildkröten,
Lerne ich mit ihrer ersten Ewigkeit
Langsam zu laufen
Und
Einsam zu lachen.
Aber nun sind hier eben
Diese Steine aus Sternen oben.
Wenn sie vor mir hinaus gehen,
Knirschen sie so lauter gerade
Als Frühstück und Schokolade.
Die steinigen Müslis aber wissen,
Dass sie bei mir auf Granit beißen.
Vielleicht ist es ihnen doch egal,
Ob ich so ein schickes Schicksal
Nur mit Zigeunern teilen darf.
Ich bin aber kein Bohemien,
Trotz der protzigen Poesien.
Weil die Winde weiter wehen,
Um mir die Schritte zu stimmen,
Denken meine granitenen
Bonbons und Makronen,
Dass ich Flötenspieler bin.
Wenn ich Für Elise spiele,
(Wenn ich spielen könnte),
Können die Herzen der Steine
Über den nackten Bäume,
Der Seite unserer Träume,
Gehört werden, die sich freuen.
Ihre Blätter sind vielleicht
Kälter als Schneeflocken,
Aber niemals schmelzen sie,
Weil sie keine Angst davor hat,
Im kühlen Sonnenschein zu leben.
Rot ist eben lebendiger als Tod,
Und orange is ja reiner als weiß.
Vielleicht kann man denken,
Die orange und roten Blätter,
Diese leichten Flügel der Vögel,
Zwitscherten gerade früher
Auf den zarten Zweige.
Aber guck mal noch einmal hier!
Ein Schwarm
Engel aus Himmel
Wird landen gesehen,
Oder die Blutstropfen der Feen
Mausern sich gerade zu Blätter,
Orange und roten,
Obwohl die Augen ja grün bleiben.
Und so sind die Farben des Herbsts,
Reiner und reifer und immer ewiger,
Und so sind die Farben des Herzens.
Orange Blätter überleben
Dank den unbeweglichen Säfte
Ihrer fernen wachsamen Bäume.
Frühstück und Orangensaft
Strömen unter herbstlichen Schritte,
So dass mir das Herz nie trocken ist.
Also kann ich niemals verloren sein,
Denn angstfrei gehe ich gern
Den Bach der Blätter entlang.
Dieser orange und rote Teppich
War der wahre Weg
Zu diesem Herzen
Der grünen Augen,
Des einzigartigen Paars
Grüner Blätter,
Die im Herbst
Noch grün sind.
Die Augen des Herbsts
Sind mir noch immer
Fraulich und fröhlich.

Dienstag, 22. Oktober 2013
Jean-Michel LEON-FOUN-LIN