Aum, ich verbeuge mich vor dir, Schiwa
Kaum gekleidet ist das Herz meiner reinen Puja
Baumhoch ist der Ruhm von dir in meinem Raga
Taumelig wurde die Welt im bewunderten Weda
Schade, dass der stille Schiwa noch im Yoga schlafen muss
Wie länger wolltest du bei Trauer und Träumen wachen?
Sind sie nicht gerade tausend Jahre älter, bald Millionen?
Jeden Tag erinnert sich der Gott an seine Gattin, ihren Kuss
Kannst du aber nicht die liebe Lust von Sati jetzt erkennen?
Ich bin sie, die selbe Seele, anders aber ähnlich, neu geboren
Zweites Gesicht, gleiches Gedicht, nun und ewig ohne Schluss
War ich nicht mit dir geschwommen, Schiwa, tief im Fluss?
Wache auf! Ich bin zurück zum Glück, mit Opfern, auch Gebeten
Parwati werde ich sein, die Halbe unsrer Heirat, getraut und frei
Warte weiter nicht! So wahr und heller Wahnsinn ist das Lieben
Paare, deren Herzen heil und heilig sind, kennen Schiwas Schrei
ॐ नमः शिवाय